
WASSCASS - in früheren Tagen auch al cutter- ist DJ und Produzent aus Deutschland (bürgerlicher Name Alexander Starnell, *18. März 1977 in Spaichingen). Sein Motto bis zum heutigen Tag: Underground Die ersten musikalischen Klänge erreichten Ihn über seinen Bruder, der in den Achtzigern die Hard-Rock-Band (glamrock) Kiss und auch die härtere Variante New Wave of British Heavy Metal (Gruppen wie Iron Maiden, Def Leppard, Judas Priest) hörte. Wasscass fand sehr schnell großes Interesse an diesen tempoausgefeilten Arrangements und gefühlvollen Gitarren Riffs. Das war die Welt, in der er sich wohlfühlte. In den Neunzigern fielen ihm Schallplatten von Tommi Stumpff, Nitzer Ebb und Front Line Assembly in den Schoß. Dazu eine Platte von cubic22 aus Berlin; das Zeitalter von EBM und Techno war für ihn geboren. Durch das Magazin Frontpage erfuhr er sehr schnell von den Tekknozid Partys in Ostberlin, aber auch von den FFM Partys. Der Acid House Sound von Berlin im Vergleich zum Trance Sound von Dj Dag und Co… die Entscheidung Frankfurt. Party Stadt Berlin mit Clubs wie dem Ufo, Walfisch bis hin zum Tresor konnten für wasscass soundtechnisch nicht an Frankfurt vorbei. Im Frankfurter Sound war für wasscass mehr Potential zu hören.
1992 kaufte sich wasscass vom Ersparten seine ersten Turntables und sein erstes Mischpult. 1993 war es dann so weit: unter dem Name al cutter bestritt er seinen ersten Gig in dem Club Cindy (TÜ). Eingeleitet wurde der Abend mit einem fünfzehn Minuten langen Intro gefolgt von einem sechsstündigen brachialen Gabba und Hardcore Set. Der Anfang war getan. Was ihm fehlte, war die Musikrichtung die ihm Hundertprozentig zusagte. Mit Hardcore und Gabba kam er auf Dauer nicht klar. Da gab ihm die Begegnung mit Sven Väth soundtechnisch neuen Halt. In seinem Stammclub -dem Café OZ in Stuttgart- kam es zu der Begegnung zwischen ihm und Sven Väth. Das OZ war die Nummer 1 in Sachen Techno-Clubs im schwäbischen Raum. Der aus Frankfurt stammende Väth verzauberte alle Feiernde und wasscass mit genialstem Hardfloor aus FFM (Harthouse) ,aus FFM (eye q rec.) – Metal Master (spectrum) – Marco Zaffarano (MZ 2) The Art of Dance (Barbarella) – (my name is barbarella). Im VIP-Bereich des OZ kam es zum ersten Kontakt zwischen Väth und wasscass. Es wurde über Sounds und das Auflegen geplaudert. Väth gab ihm mündlich die Greencard zum Auflegen auf der Futuresonic Party (Wasen Eisenbahndepotgelände Stuttgart). 1994 bestritt wasscass die Futuresonic Party gleich mit vier Decks und das mit Bravour. Was ihm deutlich klar wurde: der Kommerz machte sich breit. 1996 fing wasscass richtig an zu produzieren und rollte sein Oldschoolbitch 1993 komplett neu auf. 1998 war das Jahr in dem sein ganz eigenes Konzept anstand. Zusammen mit seinen Bruder und einem sehr guten Freund stand das Projekt eigener Club vor der Tür. 1999 wurde der Club eröffnet und nach ca. zweieinhalbe Jahren wieder geschlossen. Wasscass zog sich in Sachen Auflegen völlig zurück. Erst 2007 rührte er auf digitaler Ebene die Plattenteller wieder an. Seit 2008 spielt er feinster Minimal und Progessive House bis hin zu Electro auf virtueller Ebene in Clubs und im Radio. Seine alte neue Fangemeinde wird größer und größer. Neuestes Projekt: Das eigene Shirt Label www.slaxory.de Wasscass hat 2008 nach langer Zeit, auf der Trance Convention in Brasilien wieder Trance aufgelegt. Größter Gig 2008: Kazantip |
